1974
2.3.74:
Kreisschützenverbandstag in Kaltenkirchen. Gäste u.a. Dr. Lemke, Landtagspräsident, Heinrich Volkmann, NDSB Präsident, schriftliches Grußwort von Ministerpräsident Stoltenberg. Heinrich Volkmann berichtet in seinem Grußwort von internationalen Begegnungen, z.B. mit den Bogenschützen aus Polen. 21 Vereine/Gilden sind vertreten. Ehrungen erfolgten durch Dr. Lemke, Volkmann und Rönnau. Wiederwahl von Heinz Rönnau zum 1. Kreisvorsitzenden. (73 Ja-Stimmen, 1 Enthaltung). Der Schützenverein Garstedt/Norderstedt stellt den Antrag, 1974 das Kreisschützenfest auszurichten (20 Jahrfeier). Sowohl Garstedt als auch Friedrichsgabe gehören inzwischen zum Kreis Segeberg.
26.4.74:
Der Schützenverein Garstedt (Norderstedt) hat seinen KK-Stand abreißen müssen, da der Inhaber des „Garstedter Hofs“ neue Baupläne verfolgt.
Luftgewehr kann weiterhin auf dem Heuboden des Pferdestalles geschossen werden. Die Garstedter werden nach Borstel-Hohenraden im Kreis Pinneberg ausweichen, um dort als Gäste Kleinkaliber zu schießen.
8.9.74:
20 Vereine und Gilden treffen sich zum Kreisschützenfest in Norderstedt und marschieren vom Herold-Center über die Ochsenzoller Straße. Das Vereinslokal in Garstedt ist weiterhin der „Garstedter Hof“.
Was sonst noch 1974 geschah:
6.5.74:
Willy Brandt tritt als Bundeskanzler zurück, sein Nachfolger wird Helmut Schmidt.
1.7.74:
Walter Scheel wird Bundespräsident.
Juli 74:
Deutschland wird Fußball Weltmeister durch ein 2 : 1 über Holland.
1975
22.3.75:
Kreisschützenverbandstag in Wahlstedt. Anwesend sind 21 von 24 Vereinen/Gilden, 83 stimmberechtigte Delegierte. Landtagspräsident Dr. Lemke erklärte in seinem Grußwort, dass der lange Zeit in Verruf geratene Leistungsgedanke wieder an Boden gewinne. Heute könne man in der Gesellschaft wieder Leistung fordern, so wie die Schützen sie auch von sich fordern um Erfolge zu haben. Der Landrat stellt in seinem Grußwort fest, dass
74/75 DM 200.000 an Zuschüssen geflossen seien. Anlässlich der Ehrungen konnte zum ersten Mal das Deutsche Schießsportabzeichen in Gold vergeben werden: Helmut Harden und Frank Renk, beide Schützengilde Beckersberg. Im abgelaufenen Jahr wurden 465 Leistungsnadeln verliehen. Wiederwahl von Paul Stehr zum 2. Kreisvorsitzenden. Wahl diverser Referenten, neuer Schriftführer wurde Hans-Heinrich Bonse. Das Kreisschützenfest findet in diesem Jahr in Boostedt statt (10 Jahre).
22.5.75:
Erste Sachkundeprüfung im Kreis Segeberg durch den Kreisschützenverband. Prüfungsort: Wahlstedt.
Was sonst noch 1975 geschah:
November 75:
Juan Carlos I. wird König von Spanien.
1976
12.3.76:
Todestag von Heinz Rönnau, 1. Vorsitzender Kreisschützenverband Segeberg.
13.3.76:
Kreisschützenverbandstag in Sülfeld Leitung der Versammlung 2. Vorsitzender des Kreisschützenverbandes, Paul Stehr. Die Anwesenden stehen noch unter dem Schock des gestern verstorbenen Heinz Rönnau. Der Kreis stellte finanzielle Mittel als Zuschuss für folgende Bauvorhaben bereit: Groß Kummerfeld, Friedrichsgabe, Ulzburg, Boostedt, Bad Segeberg. Wieder viele Starter bei den Landesmeisterschaften. Der Kreis Segeberg stellte über die Hälfte aller Teilnehmer in der Jugend- und Juniorenklasse. 4 Teilnehmer bei den Deutschen Meisterschaften. 10 jugendliche Teilnehmer des Kreisschützenverbandes haben an einem internationalen Wettbewerb in Thonon/Frankreich teilgenommen: Segeberger Bürgerschützen, Rickling, Quaal,
Bockhorn, Seth, Beckersberg und Wahlstedt. Der Hartenholmer Schützenverein – neu gegründet – wird in den Kreisschützenverband aufgenommen.
Ein Beschluss über die Nachfolge von Heinz Rönnau wurde bewusst nicht betroffen. Dieses soll auf einer außerordentlichen Versammlung im Frühjahr erfolgen. Bis dahin führt Paul Stehr den Verband. In diesem Jahr wird das Kreisschützenfest in Rickling (20 Jahre) gefeiert. Erster Kreiskönig wird Uwe
Gluschitz aus Norderstedt (Garstedt) – siehe Anhang.
23.4.76:
Außerordentlicher Kreisschützenverbandstag in Bad Bramstedt. Begrüßung und Eröffnung durch den 2. Kreisvorsitzenden Paul Stehr. 76 stimmberechtigte Delegierte sind anwesend. Protokollführer ist der Kreispressereferent Bruno Haaks, Bad Segeberg, für den abwesenden H. H. Bonse. Kandidat für den Posten des 1. Kreisvorsitzenden ist Rolf Burmester, nachdem Heinz Heide – beide Schützengilde Beckersberg – ablehnte. Sollte Rolf gewählt werden, muss auch ein neuer Kreisjugendleiter gewählt werden. Abstimmung: Rolf Burmester, Henstedt-Ulzburg, wird für 1 Jahr zum 1. Kreisvorsitzenden gewählt. 68 Ja-Stimmen, 8 Enthaltungen. Paul Stehr, Bad Segeberg, erklärt seinen Rücktritt als 2. Kreisvorsitzender. Als seinen Nachfolger wählt die Versammlung Günter Warnemünde, Bad Bramstedt, für zunächst 2 Jahre. Neuer Kreisjugendleiter wird Ernst-August Steffen, Bad Bramstedt.
28.5.76: Der Postsportverein Bad Segeberg meldet seine Sparte Schießen mit 13 Mitgliedern beim NDSB und beim Kreisschützenverband als Mitglied an. Leider hat sich diese Sparte ca. 1995 aufgelöst, die Schießgelegenheit unter der Post war nicht mehr gegeben. Die Mitglieder haben sich anderen Vereinen/Gilden angeschlossen.
Was sonst noch 1976 geschah:
Juli 76: XXI. Olympische Spiele in Montreal.
September 76: In Peking verstirbt der chinesische Parteivorsitzende Mao Tse-tung.
November 76: Jimmy Carter wird Präsident der USA.
1977
19.2.77: Kreisschützenverbandstag in Itzstedt. Lange Gästeliste. 19 von 24 Vereinen mit 90 Delegierten nehmen teil. Es folgen viele Ehrungen, zum ersten Mal werden auch Kreismeister im Bogenschießen geehrt.12 Landesmeister standen zur Ehrung an, auch die Wurftaubenschützen erzielten gute Resultate. Erster Platz Mannschaft Wurftauben Schützengilde Beckersberg. Der Kreis Segeberg ist bester Kreis bei den Landesmeisterschaften Wurftauben. 5 Personen gehen zur Deutschen Meisterschaft Wurftauben. Schon damals hatte man erkannt: „nur eine gute Breitenarbeit ist das Fundament eines sportlichen Erfolges“. Jürgen Sager (Gewehr) und Nico Planthaber (Pistole), beide von den Segeberger Bürgerschützen, nahmen sogar an der Junioren-Europa-Meisterschaft teil. Außerdem waren sie vom Deutschen Schützenbund zu mehreren Länderkämpfen eigeladen.
Kreisvorsitzender wiedergewählt. Wahlen: Rolf Burmester wird einstimmig als 1. Kreisvorsitzender wiedergewählt. Die Schützengilde Beckersberg, Henstedt-Ulzburg, nimmt ihre neue Schießsportanlage in Betrieb. Kreisschützenfest in Henstedt-Ulzburg (20 Jahre).
15.7.77: 7 Personen aus der Reservistenkameradschaft schließen sich zusammen und gründen eine Schießsportsparte des Großenasper Sportvereins. Erster Spartenleiter wird Horst Elsen. Ende 1977 nehmen die Sportschützen im ehemaligen Güterbahnhof Großenaspe den LG und LP Schießbetrieb auf. Erhebliche Eigenleistungen und Spenden durch Sponsoren waren hierfür erforderlich.
11.11.77: Die Schützengilde Friedrichsgabe von 1966 e.V. und der Schützenverein Garstedt von 1954 e.V, beides inzwischen Stadtteile von Norderstedt gründen die Schützengemeinschaft Norderstedt e.V. zum Zwecke der Errichtung einer gemeinsamen Schießsportanlage im Ortsteil Garstedt/Norderstedt.
Was sonst noch 1977 geschah:
Oktober 77: Befreiung der Lufthansa-Passagiere nach Geiselnahme in Mogadischu.
1978
10.2.78: 1. Jahreshauptversammlung der Sportschützen in Großenaspe. Neuer 1. Vorsitzender wird Werner Hirsch. Ihm folgten am 2.3.79 Manfred Ostermann, am 16.4.80 Dieter Hartigsen und am 11.2.83 Karl Budelmann. Erst ab 25.1.85 trat mit der Wahl von Jürgen Behrensdorf eine ruhige Phase und Kontinuität ein.
11.2.78:
Kreisschützenverbandstag in Friedrichsgabe/Norderstedt. Der Kreisvorsitzende Rolf Burmester aus Henstedt-Ulzburg konnte wieder viele Ehrengäste begrüßen, so u.a, den Lanrat Graf Schwer von Krosigk, den stellv. Vorsitzenden des Kreissportverbandes, Fritz Köckritz, die Vorsitzende der Kreistagsfraktionen von CDU, Günter Heinz Baum, und SPD, Roland Seeger, sowie den FDP Keisvorsitzenden Kurt Schüder. Burmester versicherte: Die Schützen setzten sich „als Partner der Bürger mit Kopf und Herz für mehr Menschlichkeit ein“. Der Verband hat jetzt 26 Mitgliedsvereine/-Gilden, davon sind 109 Delegierte plus 12 Personen aus dem Kreisvorstand als stimmberechtigt anwesend. NDSB Präsident Heinrich Volkmann berichtet über die Mitgliederentwicklung im NDSB: 1950 bei Gründung 356 Schützen, heute fast 35.000. Es folgen diverse Ehrungen. Sodann wurde die Geschäftsordnung des Verbandes diskutiert und ergänzt. Es wurde beschlossen, weitere Referenten des Kreisschützenverbandes in die Geschäftsordnung aufzunehmen. Mehrere Schützen wurden für langjährige Vorstandsarbeit mit der Silbernen Ehrennadel des NDSB ausgezeichnet. Eine Goldene Nadel erhielt der Vorsitzende der Wahlstedter Gilde, Ommo Brant, der mehr als 15 Jahre Vorstandsarbeit geleistet hat. Kreissportleiter Harry Schmidt zeichnete die Landesmeister aus. Wahlen: Schützenbruder Erwin Bähr aus Rickling wird zum stellv. Kreisvorsitzenden gewählt, nachdem Günter Warnemünde, Bad Bramstedt, zurückgetreten war. In den Vorstand wurden gewählt: Hans-Heinrich Bonse, Wahlstedt, als Schriftführer, Karl Benedix, Bockhorn, als stellv. Sportleiter, Hans-Christian Reehse, Berlin, als Taubenreferent, Kurt Uhlig, Henstedt-Ulzburg, als Nadelsachbearbeiter. Einige Posten wurden neu geschaffen: Wolfgang Eggers, Boostedt, als stellv. Jugendleiter und Gewehrreferent, Günther Henke, Henstedt-Ulzburg, als Vorderladerreferent, Alfons Kraski, Wahlstedt, als Bogenreferent und Otto Dunker, Henstedt-Ulzburg, als Luftpistolenreferent. Das Kreisschützenfest wird in diesem Jahr in Rickling gefeiert.
April 1978:
Eine erneute Kostenermittlung für die Schießsportanlage Kaltenkirchen ergab:
ca. DM 710.000,-. Finanzierung durch Stadt, Kreis, Land und erhebliche Eigenmittel / Eigenleistungen. Erster Spatenstich während des Schützenfestes am 4.6.1978, unter Anwesenheit von 17 befreundeten Vereinen/Gilden. Das Richtfest fand bereits am 24.11.78 statt, danach allerdings zogen sich die Arbeiten sehr hin. Es fehlten ausreichend Baufachkräfte im Verein. Auch die Finanzen wurden knapp. Schließlich wurden verbaut: Von der Stadt DM
300.000,- / vom Kreis DM 200.000,- / Landessportverband DM 50.000,- / Hypothek und Eigengeld DM 180.000,- und erhebliche Eigenleistungen.
Oktober 78:
Die Stadtvertretung von Norderstedt lehnt die Übernahme einer Bürgschaft in Höhe von DM 250.000,- für den Neubau der Schießanlage ab.
4.10.78:
Im Alter von fast 86 Jahren verstarb der Ehrenvorsitzende des Kreisschützenverbandes, Hans Lund, Bad Segeberg.
November 78:
In einem weiteren Anlauf stimmt die Mehrheit der Stadtvertretung in Norderstedt der Bürgschaftsübernahme zu. Damit können die Bauarbeiten im kommenden Jahr beginnen.
Was sonst noch 1978 geschah:
16.10.78:
Papst Johannes Paul II. aus Polen übernimmt sein Amt nach dem Tod von Papst Johannes Paul I., der nur 1 Monat im Amt war.
Dezember 78:
Schnee-Chaos in Norddeutschland. Panzer beseitigen Schneeverwehungen und befreien eingeschlossene Ortschaften.
1979
10.2.79:
Kreisschützenverbandstag in Kaltenkirchen. Landtagspräsident Dr. Lemke und Landrat Graf Schwerin von Krosigk gratulierten ebenso wie viele weitere Gäste zum 25. Geburtstag des Kreisschützenverbandes. Aus dem Bericht des 1. Kreisvorsitzenden entnehmen wir: „Sorgen der Wirtschaft, immer noch hohe Zahlen der Arbeitslosigkeit, Parteienmüdigkeit“ – wie sich die Zeiten doch gleichen. Aber auch positive Dinge gibt es zu berichten: Weiter steigende Mitgliederzahlen, es herrscht allgemeine Schützenmunterkeit und Kameradschaft. Die Schützen des Kreises Segeberg sind Spitze. An den Landesmeisterschaften nahmen 127 Mannschaften teil, davon kamen 52 aus dem Kreis Segeberg. Man errang: 22 erste Plätze, 22 zweite Plätze, 16 dritte Plätze etc. Auch die Jugendarbeit war wieder vorbildlich. Von 64 Mannschaften im Bereich Jugend/Junioren, die an den Landesmeisterschaften teilnahmen,
kamen 35 Mannschaften aus dem Kreisgebiet. Der NDSB Wanderpokal KK Jugend ist seit 1972 ständig im Besitz der Kreisjugend. 2 Junioren sind Mitglieder der Deutschen Nationalmannschaft. Die Luftpistolen-Mannschaft errang bei den Europameisterschaften in Kopenhagen den 3. Platz. Bautätigkeiten: Weitere Anlagen konnten im Berichtszeitraum umgebaut, ergänzt bzw. fertiggestellt werden: Großenaspe, Rickling, Bad Segeberg, Bad Bramstedt und Wahlstedt. Aber auch in Kaltenkirchen, Henstedt-Ulzburg und Itzstedt ist man mit den Fortschritten zufrieden. Schließlich wurde in Norderstedt der Grundstein für die neue Anlage gelegt. Neu aufgenommen wurden: Schützenverein Rot-Weiß-Korn Negernbötel mit etwa 20 Mitgliedern Der Mitgliederbestand im Verband hat sich per 1.1.79 auf etwa 3.600 erhöht. Leider steigen aber auch die Kosten weiter. Es gibt Schwierigkeiten, die Schützenfeste noch kostenneutral auszurichten. Defizite dürfen nicht aus Mitgliederbeiträgen gedeckt werden. Dank an Ricklinger Bürgerschützen für das Kreisschützenfest in 1978, an dem etwa 700 Schützen teilnahmen. Das Kreisschützenfest 1979 wird in Wahlstedt stattfinden. Der Vorsitzende der Schützenkameradschaft
Schmalfeld, Schümann, bringt einen Antrag ein, Kurt Uhlig zum Kreis-Ehrenvorsitzenden zu erklären. Der Antrag wird einstimmig angenommen.
10.10.79:
Nachdem bereits im August 1958 erste Bemühungen um die Gründung eines Schützenvereins in Stuvenborn um den Malermeister Georg Harms anliefen, dauerte es dennoch bis zum Oktober 1979. Zu den Gründungsmitgliedern gehörten: Heinrich Doege, Helmut Peters, Heike Scharf, Klaus Nottelmann, Rüdiger Reher, Rolf Gloyer, Helga Niemann, Franz Jürgen Niemann, Brigitte
Haase, Ilse Gloyer, Hans Herbert Pohlmann, Helmut Achilles und Heinrich Gloyer. Die Schützengilde „Goldener Hahn“ Stuvenborn e.V. wurde beim Amtsgericht Bad Bramstedt eingetragen. Begonnen wurde der Schießsport in den Räumlichkeiten des Landwirts Ernst Voß, die in Eigenleistung ausgebaut wurden. Das 1992 von der Gemeinde gekaufte Gebäude wurde an die Gilde ver
pachtet. 8 LG Stände und gemütliche Aufenthaltsräume wurden geschaffen.
11.10.79:
Grundsteinlegung in Norderstedt für die ca. DM 1,5 Mio teure neue Schießsportanlage. Stadtrat Andersson: „Schützen sind keine „kalten Krieger“, sondern einfach nur Menschen, die sich das Schießen zum Hobby auserkoren hätten Anlage wird gemeinsam errichtet von den beiden Norderstedter Vereinen: Schützenverein Garstedt und Schützengilde Friedrichsgabe. Finanzierung: Land DM 222.000,- / Kreis DM 240.000,- / Stadt DM 356.000,-. Zusätzlich gibt die Stadt Norderstedt eine Bürgschaft für einen Kredit in Höhe von DM 250.000,-. Die Eigenleistungen betragen ca. DM 450.000,-.
Was sonst noch 1979 geschah:
Mai 79: Karl Carstens wird Bundespräsident und löst Walter Scheel ab.
1980
1980 BooKuRiTra: Um mit einer schlagkräftigen Sportgemeinschaft antreten zu können, wurde die Schießsportgemeinschaft BooKuRiTra aus Mitgliedern der Vereine Boostedt, Groß Kummerfeld, Rickling und Trappenkamp gegründet. Es handelt sich in allen Fällen um Doppelmitgliedschaften. Die Schießwettbewerbe fanden in Boostedt statt, ansonsten Vereinsleben in den Stammvereinen.
Bedingung: Nur Mitglieder aus diesen 4 Vereinen sind zugelassen.
2.2.80: 26. Kreisschützenverbandstag im Gasthof „Scheelke“ in Henstedt-Ulzburg. Die Bautätigkeit am Schießstand in Kaltenkirchen geht zügig voran, wenngleich eine Zeitverzögerung durch den harten Winter nicht zu übersehen ist. Daher wird das Kreisschützenfest nicht in Kaltenkirchen stattfinden; die Boostedter Schützengilde hat sich für die Ausrichtung bereiterklärt. Man feiert das 15 jährige Bestehen. Auch in Norderstedt wurde im Herbst der Grundstein gelegt.
Die Zahl der Schützen im Kreisgebiet hat im abgelaufenen Jahr um ca. 6% zugenommen. Karl Benedix – Kreisjugendleiter – berichtet positiv über die Leistungen der Jugend/Junioren. Auch die Kreisdamenleiterin Helga Pade konnte gute Nachrichten überbringen, so hatten sich 10 Damen für die Landesmeisterschaft qualifiziert. Kreisschulungsleiter Harry Schmidt konnte von
40 (!) Teilnehmern am Übungsleiter-Lehrgang berichten, alle erhielten ihre Lizenz aus der Hand vom Landesschulungsleiter Walter Krack. Am Rundenwettkampf könnten sich mehr Vereine/Gilden beteiligen, 18 ist etwas mager. Der Bogensport im Kreis findet immer mehr Anhänger berichtet Alfons Kraski – Kreisbogenreferent. Bisher stellten nur Friedrichsgabe und Wahlstedt die Bogensportler, aber diverse neue Interessenten haben sich gemeldet. Die Bogen-Hallen-Landesmeisterschaften wurden nach Wahlstedt vergeben, ein schöner Beweis des Landesverbandes für die geleistete Arbeit auf Vereins- und Kreisebene. 528 Leistungsnadeln konnten überreicht werden vom Kreisnadelsachbearbeiter Kurt Uhlig. Bei den Wahlen wurde Rolf Burmester einstimmig zum 1. Kreisvorsitzenden wiedergewählt. Kreissportleiter: Harry Schmidt, Jugendsportleiter: Karl Benedix, Schulungsleiter: Harry Schmidt,
Pistolenreferent: Werner Koltzau.
20.11.80:
Die Mitgliederversammlung der Sportschützen
Kisdorferwohld hat beschlossen, den Verein auf-
zulösen, da schon seit Jahren kein aktiver Schieß-
sport mehr stattfindet; großer Mitglieder-
schwund. Kündigung per Ende 1980.
Was sonst noch 1980 geschah:
Juli 80:
XXII. Olympische Spiele in Moskau. Weitgehender Boykott durch die westlichen Länder aus politischen Gründen.
1981
2.1.81:
Die beiden Norderstedter Vereine: Schützengilde Friedrichsgabe von 1966 e.V. und der Schützenverein Garstedt von 1954 e.V. fusionieren zur Schützengemeinschaft Norderstedt e.V., nachdem die Schützengemeinschaft bislang nur zum Zwecke der Errichtung einer neuen Anlage diente. Hatte man bei Gründung der Trägergesellschaft für den Neubau im Jahr 1977 eine Fusion
noch für nicht möglich gehalten, so haben jetzt Einsicht und Voraussicht gesiegt.
15.1.81:
Heimatvertriebene aus dem Kreis Dramburg/Pommern (genauer Hinterpommern) an der Spitze die Familie Krüger, der Kreisverbandsvorsitzende Rolf Burmester sowie der Vorstand der Schützengilde Beckersberg sind der Meinung, dass die früheren Schützenaktivitäten in Pommern seit Mitte des 17. Jahrhunderts wieder aufleben sollten. Man beschloss einen Arbeitsausschuss, der im Januar 81 seine Arbeit aufnahm, mit dem Ziel der „Wiedergründung“ der Alten Schützengilde von 1652. Die Schützengilde Beckersberg sei bereit,
die Patenschaft zu übernehmen. Damit war der wichtigste Schritt getan. Die Gründung erfolgte Anfang 1982.
28.2.81: 27. Kreisschützenverbandstag in Rickling, Bischof-Halfmann-Saal. Anläßlich des 25 jährigen Jubiläums versammeln sich die Delegierten bei den Ricklinger Bürgerschützen. 119 Delegierte aus 25 Gilden und Vereinen hatten sich eingefunden. Ebenso eine Vielzahl von Ehrengästen, wie üblich bei einem Kreisschützenverbandstag. In den Grußworten kritisierte der KSV-Vorsitzende Hans Siebke die Haltung der Bundesregierung, die künftig nur noch den Leistungssport finanziell fördern wolle. Nach Siebkes Meinung müsse die Förderung beim Breitensport beginnen, denn aus der Breite entwickele sich später die Leistung. Der Landrat lobte in seiner Begrüßung die aktive Verbandsarbeit, besonders die Eigenleistungen der Mitglieder in Norderstedt und Kaltenkirchen bei der Realisierung ihrer neuen Anlagen. Der stürmische Aufschwung der Mitgliederzahlen ist vorbei, die Entwicklung zeigt nunmehr eine langsam steigende Tendenz. Der Verein Kisdorferwohld mußte sich auflösen, nachdem der Schießbetrieb bereits vor längerer Zeit eingestellt wurde.
Es folgten viele Ehrungen für die sportlichen Erfolge: Aussichtsreiche Plätze beim DSB Pokal, Heinz-Rönnau-Pokal (Gewinner Beckersberg), Kreis- und Landesmeisterschaften: 9 Einzel-Landesmeister, 4 Mannschafts-Landesmeister. Im Mittelpunkt der Ehrungen stand jedoch die Deutsche Meisterin im Schießen mit dem Perkussionsgewehr Heidrun Henke aus Henstedt-Ulzburg. Sie erhielt aus den Händen von Harry Schmidt und Karl Benedix einen Wappenteller. Mit einem Geschenk wurde Harry Schmidt – Kreissportleiter – verabschiedet. Der Wahlstedter ist künftig „nur noch“ stellv. Landessportleiter. Einstimmig wurden alle zur Wahl stehenden Vorstandsmitglieder in ihren Ämtern bestätigt, so
auch Erwin Bähr als 2. Kreisvorsitzender. Dieter Arfert ist neuer Kreis-Sportleiter und in Personalunion Rundenkampfleiter. Ein Aufwärtstrend ist beim Bogenschießen zu beobachten. Auch die Wurftaubenschützen brachten gute Ergebnisse heim. Bei dem starken Zuwachs an jugendlichen Schützen ist eine ständige Aus- und Weiterbildung der Übungs- und Sportleiter unumgänglich.
Das diesjährige Kreisschützenfest findet am 14. Juni in Kaltenkirchen statt. Das Kreisschützenfest 1982 wird anlässlich des 25 jährigen Bestehens in Henstedt-Ulzburg ausgerichtet. Zum 28. Kreisschützenverbandstag treffen sich die Schützen im kommenden Jahr in Trappenkamp.
23.3.81:
SV Schmalensee von 1980 e.V. Nachdem man auch die Sportart Luftgewehrschießen aufgenommen hat, beantragt der Verein die Aufnahme in NDSB und Kreisschützenverband.
9.5.81:
Harry Schmidt, stellv. Landessportleiter, erhielt als erster Schütze im Kreis Segeberg das Goldene Ehrenkreuz des Deutschen Schützenbundes.
Juni 81:
Eine Reihe von Schützen, überwiegend Gründungsmitglieder, trennt sich vom Hartenholmer Schützenverein („kleiner HSV“) weil man mit dem Verhalten des Vorstands nicht einverstanden ist. Im Central-Gasthof wird ein zweiter Hartenholmer Schützenverein gegründet. Dieser trägt den Namen: Schützengemeinschaft Hartenholm / Hasenmoor e.V. 1. Vors. wird Alfred Donalis, 2. Vors. Hans Hartmann.
Was sonst noch 1981 geschah:
6.10.81:
Der ägyptische Präsident Sadad wird ermordet.
1982
24.1.82:
Im Jugend- und Sportlerheim in Henstedt-Ulzburg bekunden 20 Personen ihren Willen, eine Traditionsgilde mit dem Namen Alte Schützengilde von 1652 mit dem Zusatz Gilden des Kreises Dramburg/Pommern zu gründen. Sitz der Gilde ist Henstedt-Ulzburg, Eintragung erfolgt beim Amtsgericht Bad Bramstedt. Es wurde ein Vorstand gewählt, 1. Vorsitzender wurde Joachim Krüger; ferner wurde eine Satzung beschlossen.
6.3.82 28. Kreisschützenverbandstag im Stuvenborner „Jägerhof“. Kreisvorsitzender R. Burmester konnte den Deutschen Meister im Perkussions-Dienstgewehr, Günther Henke, begrüßen. Über 20 Landesmeistertitel konnten errungen werden, daneben viele Vizemeisterschaften. Burmester lobte die Aktivität der jugendlichen Schützen. Über 80% der Erfolge auf Landesebene seien den Mädchen und Jungen zuzuschreiben. Kreispräsident Werner Seismann überbrachte die Grüße der Politiker. DM 800.000 hätten Kreis und Schützen aufgebracht. Gemeinden in den vergangenen 4 Jahren für die Kurt Uhlig, Beckersberg, erhielt unter großem Bei fall die Goldene Ehrennadel des DSB. Daneben gab es weitere Ehrungen für Willi Schlüter, Boostedt Werner Wrage, Seth, Helga Pade, Rickling, Quaal, und Jürgen Fahrenkrog, Sülfeld. Otto Dunker, Henstedt-Ulzburg, Herbert Haltner, Burmester vergab div. Kreiswappen, Harry Schmidt und Dieter Arfert nahmen die Ehrungen der Landesmeister vor.
Bei der Wahl der Kreis-Damenleiterin mußte „per Zettel“ abgestimmt werden. Der Vorstand hatte Karin Seute, Stuvenborn, vorgeschlagen. Die Versammlung bestand auf Elke Sternke, Groß Kummerfeld, die mit 87 zu 53 Stimmen gewann. Sie löst Helga Pade ab, die nicht mehr kandidierte. Bestätigt wurden: Schatzmeister Bruno Danger, Bogenreferent Alfons Kraski, Helga Meyer wurde
neue Rundenkampfleiterin. Neuer Pressewart wurde Heinz-Joachim Zinke als Nachtolger von Bruno Haaks, Quaal. Heinrich Behrens wurde Vorderladerreferent, Gerhard Schröder Sachbearbeiter für Scheibenverkauf.
14.3.82:
15 Vereine schießen um die Kreiskönigswürde auf dem Stand der Beckersberg Gilde. Die Proklamation erfolgt beim Kreisschützenfest im Mai. Die wiedergegründete „Alte Gilde Dramburg“ nahm das Königsschießen zum Anlaß, seinen ersten Schützenkönig zu ermitteln: Hans Hildebrand.
23.3.82:
Sportschützen Trappenkamp. „Die sauren Wochen sind vorbei, jetzt sollten nur noch frohe Feste kommen“, erklärte Bürgervorsteher Erwin Wengel in der Feierstunde anläßlich der Einweihung des Kleinkaliber-Standes. Die Gemeinde habe keine Kosten und Mühen gescheut; schließlich habe der Verein großen Anteil am gesellschaftlichen und kulturellen Leben in der Gemeinde. DM 65.000 kamen vom Kreis. Das Geld sei sicher gut angelegt, meinte Kreispräsident Werner Seismann. Der Sport sei die billigste und beste Methode, die Jugendlichen von der Straße zu holen.
26.3.82:
Auf der Jahreshauptversammlung der Schützengilde Beckersberg e.V. wurde die Patenschaft zur wiedergegründeten Alten Gilde besiegelt.
7.4.82:
Im internen Kreise feierten die Schützengemeinschaft Hartenholm als erster Schützenverein im Vereinslokal „Hartenholmer Mühle“ sein Schützenfest. Schützenkönig wurde Vereinswirt Hans Bock. Schützenkönigin Helga Backhuus, Jungschützenkönigin Andrea Mackenberg.
8.5.82:
Nach über zehnjähriger Planung und Bauzeit wird die neue Schießsportanlage der Schützengemeinschaft Norderstedt e.V. im Ortsteil Garstedt / Norderstedt eingeweiht. Trotz erheblicher Eigenleistungen war die Unterstützung durch Bund
Land, Kreis und Stadt erforderlich. 20 LG/LP-Stände, 12 Gewehr-Stände 50 und 100 m, 1 Ifd. Keiler, 10 Pistolen-Stände 25 m. Landrat Graf Schwerin von Krosigk nahm eine Wette an, dass die Norderstedter Dank ihrer neuen Anlage nun auch einen Landesmeister stellen würden. Der Landrat versprach, in dem Fall ein Gewehr zu schenken. Die Stadt Norderstedt übernahm 90% der Kosten
für die neue Fahne; Bürgermeister Horst Embacher und Bürgervorsteher Jürgen Benthack rollten das Schmuckstück gemeinsam aus.
Juni 82:
Kreisschützenfest in Henstedt-Ulzburg, 17 Vereine sind anwesend. Dieter Arfert und Karl Benedix ehrten die Kreismeister aus dem Kreis Segeberg. Man war mit den Ergebnissen sehr zufrieden. 1. Vorsitzender der Gilde, Heinz Heide, überreichte jedem anwesenden Verein einen Porzellanteller zum Andenken an das 25 jährige Jubiläum der Schützengilde Beckersberg. Gerhard Danger, Bockhorn, wurde zum Kreiskönig proklamiert. Unter Beifall überreichte Heinz Heide der Alten Gilde Dramburg die offizielle Urkunde zur Übernahme der Patenschaft.
September 82:
Renate Behrens, Schützengilde Beckersberg, wird Deutsche Meisterin im Perkussionsgewehr-Schießen. Mit 95 Ringen siegte sie mit gleicher Ringzahl wie vor 2 Jahren Heidrun Henke, ebenfalls Beckersberg.
30.10.82:
Der Schützenverein Kaltenkirchen feiert mit vielen Gästen die Einweihung seines neuen Schießsport-Zentrums. Altbürgermeister und Ehrenmitglied Günter Fehrs gab den ersten Schuß ab. Von nun an ging es sportlich aufwärts. Man reiste zu vielen Meisterschaften bis hin zur Deutschen Meisterschaft. Aber auch die Festlichkeiten kamen in den neuen Räumen nicht zu kurz.
Was sonst noch 1982 geschah:
Oktober 82:
Helmut Kohl wird Bundeskanzler einer CDU/CSU und FDP Regierung
1983
Januar 83: Segeberger Kreisjugend schoss sich an die Spitze. Als außerordentlich erfolgreich bezeichnete der Kreisjugendleiter Karl Benedix, Bockhorn, das Ergebnis des Pokalschießens des NDSB für Kreis-Auswahlmannschaften in Kellinghusen. Gegen starke Konkurrenz errang man diverse erste und weitere vordere Plätze.
9.2.83:
Schützen der Schießsparte des SV Wittenborn stehen vor neuem Anfang. Nach dem erfolgten Neubau steht der Schießstand der Sparte nunmehr wieder zur Verfügung. Im neuen Sportler- und Jugendheim wählten die Schützen Heinz Müller zu ihrem neuen Spartenleiter. Man wird ganzjährig die Möglichkeit des LG und KK-Schießens anbieten. Vor allem auch der Jugendarbeit wird man die nötige Aufmerksamkeit widmen. Man hoffe, nach der langen Zwangspause schnell an die bisherigen Erfolge auf Kreisebene aufschließen zu können.
19.3.83: 29. Kreisschützenverbandstag im „Intermar-Kurhotel“ in Bad Segeberg. Gäste: Der scheidende Landtagspräsident Dr. Helmut Lemke, er wurde mit einem Bronzewappen geehrt, Kreispräsident Günter Heinz Baum, Landrat Anton Graf Schwerin von Krosigk, Bürgermeister Uwe Menke. Kreispräsident Baum lobte die finanziellen Anstrengungen des Kreises in den letzten Jahren, der Kreis gilt als sportfreundlich. Bemängelt wurde aber auch, dass die Vereine im Hamburger Randgebiet einen schweren Stand haben. Die Schützenfeste hätten nicht so ein starkes Echo bei den Bürgern wie im ländlichen Bereich. Es folgten diverse Ehrungen für langjährige Mitarbeit in Vereinen/Gilden und im Verband.
Von den etwa 1000 Teilnehmern an den Kreismeisterschaften qualifizierte sich ein Drittel für die Landesmeisterschaften. Es konnten heute geehrt werden:
20 Landesmeister / Einzelwertung
9 Landesmeister / Mannschaftswertung
19 zweite Plätze bei den Landesmeisterschaften 26 dritte Plätze bei den Landesmeisterschaften
Renate Behrens, Schützengilde Beckersberg, Deutsche Meisterin im Perkussionsgewehr sowie weitere Plazierungen bei der DM. „Diese Erfolge waren nur durch eine ständige und intensive Breitenarbeit in den Vereinen und Gilden möglich“, betont Kreissportleiter Dieter Arfert und hebt speziell die gute Jugendarbeit hervor. Er berichtet ferner, daß das Sportjahr 1982 das bisher erfolgreichste in der Geschichte des Kreisschützenverbandes sei. Wahlen: 1. Kreisvorsitzender Rolf Burmester wird erneut gewählt, ebenso Kreissportleiter Dieter Arfert, der weiterhin auch Schulungsleiter ist, Jugend-Sportleiter Karl Benedix, Schatzmeister Rolf Schäfer (bislang kommissarisch), Pistolenreferent Werner Steenbuck, Referat für Luftpistole wurde nicht besetzt. Nadelsachbearbeiter und Scheibenreferent Gerhard Schröder.
19.11.83:
In einer großen Feierstunde im Schießsportzentrum Kaltenkirchen wurden die diesjährigen Kreismeister geehrt. Weit über hundert Schützinnen und Schützen aus allen Vereinen des Kreises erhielten Wappen und Urkunden. Über zwei Stunden dauerten die Ehrungen, die Kreisvorsitzender Rolf Burmester und Kreissportleiter Dieter Arfert zum ersten Mal in Kaltenkirchen vornahmen.
Als jüngste Teilnehmer wurden geehrt: – Torsten Pingel (14 Jahre) aus Großenaspe und – Brunhilde Prieß (12 Jahre) aus Quaal, beide im LG Dreistellungskampf.
30.11.83:
Der Landrat löst seine Wette vom 8.5.82 ein. Gerd Rottker überbringt stellvertretend für den Landrat ein Gewehr zum jagdlichen Schießen auf den
„laufenden Keiler“ nach Norderstedt. Manfred Kuhn hatte zuvor den Landestitel im Gewehrschießen errungen. Daneben gab es aus Norderstedt drei weitere Landesmeister (Bogenschießen).
Was sonst noch 1983 geschah:
25.4.83:
Der STERN veröffentlicht die angeblichen Tagebücher Adolf Hitlers, die sich als Fälschung erweisen.
Juni 83:
Erste AIDS-Fälle nun auch in Deutschland.

